Marmoroptik
Die durchgehende Aderung läuft bei XXL-Platten über die ganze Fläche — ohne die Empfindlichkeit von echtem Marmor.
Großformat von 60×120 bis 160×320 cm — welche Formate es gibt, welche Optiken wir anbieten und warum die Verlegung eine Sache für Profis ist.
Von XXL spricht man ab einer Kantenlänge von 120 cm — richtig los geht es bei 60×120, und nach oben ist bei 160×320 cm Schluss. Eine einzige solche Platte deckt über fünf Quadratmeter ab. Was früher zwanzig Fliesen und zwanzig Fugen waren, ist heute eine durchgehende Fläche.
Das ist keine Modefrage. Weniger Fugen heißt weniger Schmutzkanten, weniger Reinigungsaufwand und eine Fläche, die den Raum optisch spürbar größer wirken lässt — gerade in Berliner Altbaubädern, wo jeder Zentimeter zählt.
Zahlen auf dem Papier sagen wenig. Hier sehen Sie die gängigen Formate maßstabsgetreu zueinander — die klassische 30×60 links als Referenz.
Modernes Feinsteinzeug bildet praktisch jedes Material nach — mit der Robustheit einer Fliese. Wir beraten Sie zur Optik, die zu Ihrem Raum passt, und besorgen die Muster.
Die durchgehende Aderung läuft bei XXL-Platten über die ganze Fläche — ohne die Empfindlichkeit von echtem Marmor.
Ruhig, matt, zurückhaltend. Der Klassiker für großzügige Böden, die nicht mit der Einrichtung konkurrieren sollen.
Die Wärme von Eiche oder Nussbaum — aber fußbodenheizungstauglich, wasserfest und ohne Nachölen.
Sandige, warme Töne mit feiner Porung. Innen wie außen einsetzbar und im Format durchgehend gleich.
Lebendig durch die eingestreuten Splitter, ohne den Aufwand eines echten Terrazzobodens vor Ort.
Dunkel, changierend, industriell. Als Akzentwand hinter der Wanne oder im Flur ein echter Blickfang.
Nicht jede Fläche verlangt nach Großformat — aber dort, wo es passt, verändert es den Raum grundlegend.
Wohnzimmer, Flur, offene Küche: eine durchgehende Fläche ohne Raster, die den Grundriss optisch zusammenzieht.
Mit 120×260 wird die komplette Rückwand aus einer einzigen Platte — kein Silikon in der Sichtfläche, kein Schimmelrisiko in der Fuge.
Küchenarbeitsplatten aus 12-mm-Feinsteinzeug: hitzefest, schnittfest, fleckenunempfindlich — inklusive passender Fronten.
Trittstufe und Setzstufe aus demselben Material, auf Gehrung gearbeitet — eine Treppe wie aus einem Block.
In 20 mm Stärke frostsicher und begehbar — auch lose im Splittbett auf der Terrasse oder als vorgehängte Fassadenplatte.
Kaminwand, Fernsehwand, Nische: großformatige Platten an der Wand wirken wie ein Materialblock, nicht wie Fliesen.
Eine Platte im Format 160×320 wiegt über 60 Kilogramm und kostet ein Vielfaches einer normalen Fliese. Sie verzeiht keinen Fehler: Ein unebener Untergrund, ein falscher Ansatz, ein zu schneller Griff — und die Platte ist hin. Genau deshalb ist Großformat kein Selbstverleger-Thema.
Wir arbeiten seit über zwei Jahrzehnten mit Großformaten und haben Werkzeug, Technik und die nötige Mannstärke dafür im Haus.
Projekt besprechenGroßformat verlangt eine Ebenheit, die weit über der Norm für Standardfliesen liegt. Wir messen, spachteln und nivellieren, bevor die erste Platte kommt.
Platten dieser Größe werden nicht getragen, sondern mit Saugerrahmen geführt — sonst brechen sie unter dem eigenen Gewicht.
Ansetzen, ausrichten, einschwingen: das geht nur im Team. Ein Einzelner kann eine 160×320 nicht kontrolliert absetzen.
Kleber kommt auf Untergrund und Plattenrückseite. Nur so entsteht das vollflächige Bett, ohne das Hohlstellen und Risse entstehen.
Zuschnitte, Ausschnitte für Armaturen und Gehrungen für Kanten machen wir mit Schienensystem — oder lassen sie im Wasserstrahl fertigen.
Keilklammern halten Kante an Kante, bis der Kleber steht. Ergebnis: eine Fuge von 2 mm über die gesamte Fläche, ohne Überzahn.
Buchmatchierter Onyx über die ganze Wand, fugenlose Duschrückwände — echte Projekte aus Berlin & Brandenburg.
Sagen Sie uns, welche Optik Sie interessiert — wir bringen die passenden Muster mit zum Beratungstermin und zeigen Ihnen die Formate in echt.